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Risiken

Transfettsäuren beeinträchtigen den Hormonhaushalt
TFS können die weibliche Fruchtbarkeit hemmen

Forscherteam in Harvard hat festgestellt dass Trans-Fettsäuren die weibliche Fruchtbarkeit hemmen können. Steigt der Anteil dieser Fette an der Ernährung um nur zwei Prozent, so verdoppelt sich das Risiko der ungewollten Kinderlosigkeit. Grund ist die Wirkung auf ein Molekül, das als Sensor und Regulator für den Fettstoffwechsel wirkt und so indirekt den Hormonhaushalt entscheidend beeinflussen kann. Transfettsäuren blockieren das Molekül und damit eine für Eisprung und erfolgreiche Befruchtung günstigere Hormonsituation


Transfettsäuren haben negativen Einfluss auf die Motorik
Schäden bei Babys bereits durch pränatale Ernährung

In einer weltweit einzigartigen Studie haben niederländische Wissenschaftler jetzt belegen können, dass pränatale Ernährung mit Transfettsäuren bei Babys einen negativen Einfluss auf die Motorik haben Daraus ergab sich, dass sich Babys, die vor der Geburt über die Nabelschnur viel mehrfach ungesättigte Fettsäure ("Fischölfettsäure") in ihrem Blut aufgenommen haben, geschmeidiger und weniger hölzern bewegen als Kinder, die während der Schwangerschaft viele Transfettsäuren in ihrem Blut hatten.


TFS verursachen Schäden im Lernzentrum des Gehirns
Schäden im sogenannten Hippokampus

Ann-Charlotte Granholm von der Medical University of South Carolina in Charleston in den Vereinigten Staaten hat Ratten auf Fettdiät gesetzt und verglich Ratten, die sie auf eine fettreiche Diät setzte mit solchen, die eine transfettreiche Diät bekamen. Damit ließen sich die Effekte der verschiedenen Fettsorten vergleichen. Obwohl man diese Untersuchungen nicht direkt mit der menschlichen Ernährung vergleichen kann, gibt die Studie interessante Hinweise. Schaden im Lernzentrum: Die Gehirne der Transfettratten zeigten Schäden im sogenannten Hippokampus, der für Lernen und Gedächtnis entscheidenden Region im Gehirn. „Die Transfettdiät könnte zum Verlust eines Proteins führen“, sagte Granholm. Sie fand außerdem Zeichen für eine Entzündung in den Gehirnen der Transfettratten.


Transfettsäuren machen Fett
bis zu 30 Prozent mehr Bauchfett

Ein sechs Jahre dauerndes Experiment mit Affen an der Wake Forest University in North Carolina -entspricht einer menschlichen Lebenszeit von etwa 20 Jahren - zeigte u.a das die teilweise mit Transfetten Gefütterten Affen etwa sieben Prozent an Gewicht zugelegt haben . Nur zwei Prozent zugenommen hatten während dieser Zeit dagegen die Tiere einer Kontrollgruppe. Computertomografien zeigten, dass diese Tiere 30 Prozent mehr Bauchfett aufwiesen als die Tiere aus der Kontrollgruppe.


Transfettsäuren behindern Enzyme
Beeinträchtigung auf biochemischen Ebenen

Trans-Fettsäuren wirken sich auch auf biochemischen Ebenen im Körper negativ aus. Sie behindern zum Beispiel ein Enzym, welches sonst aus Stearinsäure, einer gesättigten Fettsäure, eine ungesättigte Fettsäure herstellt.


Transfettsäuren blockieren mehrere Zellrezeptoren
Können Gene in der Zelle beeinflusst werden?

Ein Zellrezeptor ist ein Molekül auf der Oberfläche von Zellen, das gezielt bestimmte Substanzen einfängt, zum Beispiel Hormone oder andere Botenstoffe. Solche Substanzen werden vielfach mit einem Schlüssel verglichen, der genau in das Schloss des Rezeptors passt. Sperrt die Schlüsselsubstanz, so verändert der Rezeptor seine Raumstruktur und löst dadurch Reaktionen im Inneren der Zelle aus. Zum Beispiel kann er die Aktivierung bestimmter Gene veranlassen. Quelle: vcell.de


Transfettsäuren erhöhen die Glukose-Werte im Blut
Diabetes

Ein sechs Jahre dauerndes Experiment mit Affen an der Wake Forest University in North Carolina - was einer menschlichen Lebenszeit von etwa 20 Jahren entspricht- zeigt u.a das erhöhte Glukose-Werte im Blutder Tiere zu finden waren. Auch waren diese resistenter gegen Insulin als jene der Kontrollgruppe, was auf ein erhöhtes Diabetes-Risiko schließen lässt.


Transfettsäuren erhöhen Entzündungsstoffe
Interleukin 6 und C-reaktives Protein

Bei übergewichtigen Frauen erhöhte sich mit der Menge der konsumierten gehärteten Pflanzenfette die Anzahl bestimmter Entzündungsstoffe wie Interleukin 6 und C-reaktives Protein. (aerztewoche.at)


TFS verändern die Durchlässigkeit von Zellmembranen
Beeinträchtigung der Funktion einer Zelle

Werden anstelle der langkettigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren verstärkt trans-Fettsäuren in die Zellwände eingebaut, verändert sich deren Durchlässigkeit. Oft ist dadurch ihre Funktion beeinträchtigt.


Transfettsäuren erhöhen Calcium-Aufnahme in die Zellen der Arterienwände
Diese Kalkeinlagerungen erhöhen das Risiko für Arteriosklerose

Untersuchungen weisen darauf hin, dass bereits geringe Mengen von trans-Fettsäuren die Calcium-Aufnahme in die Zellen der Arterienwände steigern. Allerdings nur, wenn gleichzeitig eine Unterversorgung an Magnesium vorliegt. Diese Kalkeinlagerungen erhöhen das Risiko für Arteriosklerose.


Transfettsäuren erhöhen das LDL-Cholesterin
senken gleichzeitig das HDL-Cholesterin

Daraus ergibt sich ein ungünstigeres Verhältnis von Gesamtcholesterol zu HDL-Cholesterol. Dabei scheint sich der Anstieg des LDL-Cholesterins proportional zur aufgenommenen Menge an Transfettsäuren zu verhalten


Transfettsäuren fördern schädliche Entzündungsprozesse
in der Innenwand der Blutgefäße

Diese beeinträchtigen die Funktion der Endothelzellen in der Innenwand der Blutgefäße und fördern somit schädliche Entzündungsprozesse. ( FAZ vom 08.Mai 2006)


TFS verhindern den abtransport von Giftstoffen aus den Zellen
Giftstoffe werden nicht mehr abtransportiert

Trans-Fettsäuren schaden der Funktion und Durchlässigkeit der Zellmembranen. Nur Zellen mit durchlässigen Membranen können Stoffe aufnehmen und abgeben. Trans-Fettsäuren schliessen sich in die Zellwände ein und verhindern die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Zellen. Giftstoffe werden nicht mehr aus den Zellen abtransportiert, die Vergiftung beginnt. Quelle: Zeitschrift Regio-aktuell (Schweiz) Ausgabe 7-07


Transfettsäuren fördern Aktivität der Tumornekrosefaktoren
Speziell Frauen sind betroffen

Vor allem bei Frauen steigt mit der Höhe des Transfettkonsums die Aktivität der Tumornekrosefaktoren an. (aerztewoche.at)


Transfettsäuren können Zellmembranschäden verursachen
geometrischen Unterschied

Da es bei Transfettsäuren einen geometrischen Unterschied in der Länge der Kohlenstoffbindungen gibt, könnte durch die etwas kürzeren trans-Doppelbindungen der sehr stringente Aufbau der Zellmembran gestört werden und winzige Lücken entstehen. Die Folge könnten gewisse Membranschäden sein Quelle Deutsches Margarineinstitut


Transfettsäuren können können auch das Immunsystem schwächen
B-Lymphozyten

indem sie beispielsweise die Funktion der B-Lymphozyten beeinträchtigen. Leider habe ich für diese Aussage bei cafe-future.net noch keinen wissenschaftlichen Nachweis gefunden


 

 

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